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29.10.2019
17.07.2019
Hamburg: Kundgebung gegen die aktuelle Repression
In Hamburg fand am 13. Juli eine Kundgebung in Solidarität mit den vermeintlichen Aktivisten des Jugendwiderstand, Khaled Barakat und der BDS- Bewegung und Erdal Gökoglu, der wegen vermeintlicher DHKP-C- Mitgliedschaft in Hamburg zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, statt. Es nahmen ca. 25 Personen teil, Redebeiträge wurden vom Revolutionären Kollektiv Hamburg, dem Bündnis "No Pasaran Hamburg" sowie palästinensischen, iranischen und lateinamerikanischen Genossen gehalten. Wir dokumentieren hier den Redebeitrag des Revolutionären Kollektivs über die Repressionen gegen das vermeintliche Umfeld der ehemaligen Gruppe Jugendwiderstand:
"Wie auch im Aufruf erwähnt, gab es vor zweieinhalb Wochen Hausdurchsuchungen bei vermeintlichen Aktivisten der ehemaligen Gruppe Jugendwiderstand. Die Bullen beschlagnahmten dabei u.a. Handys, Computer und Datenträger. Die Begründung: sie hätten Teilnehmer des faschistischen Rudolf- Heß- Gedenkmarsches 2017 - was auch immer da jetzt noch für Beweise gefunden werden sollen - angegriffen und Antideutsche am stören einer Veranstaltung mit der palästinensichen Aktivisten Manal Tamimi gehindert. Es ist klar: hier soll Antifaschismus und die Unterstützung der Palästinensischen Befreiungsbewegung kriminalisiert werden.
"Wie auch im Aufruf erwähnt, gab es vor zweieinhalb Wochen Hausdurchsuchungen bei vermeintlichen Aktivisten der ehemaligen Gruppe Jugendwiderstand. Die Bullen beschlagnahmten dabei u.a. Handys, Computer und Datenträger. Die Begründung: sie hätten Teilnehmer des faschistischen Rudolf- Heß- Gedenkmarsches 2017 - was auch immer da jetzt noch für Beweise gefunden werden sollen - angegriffen und Antideutsche am stören einer Veranstaltung mit der palästinensichen Aktivisten Manal Tamimi gehindert. Es ist klar: hier soll Antifaschismus und die Unterstützung der Palästinensischen Befreiungsbewegung kriminalisiert werden.
16.07.2019
Düsseldorf: Soli-Kundgebung für von Repression betroffene Genossen
SOLI-KUNDGEBUNG FÜR VON REPRESSION BETROFFENE GENOSSEN
Am Samstag den 06. Juli, solidarisierten wir uns zusammen mit einigen anderen Gruppen in Form einer Kundgebung am Corneliusplatz in Düsseldorf, mit den Genossen, welche am 26. Juni mit Hausdurchsuchungen in Berlin und NRW zu kämpfen hatten.
Organisiert wurde die Kundgebung durch das Antirepressionskollektiv NRW.
Es fanden sich gut 40 Menschen aus verschiedenen Organisationen zusammen, um entschieden für revolutionären Antifaschismus und Antiimperialismus einzustehen und sich gegen die antideutsche Medienhetze gegen den Jugenwiderstand und assoziierte Gruppen auszusprechen.
Am Samstag den 06. Juli, solidarisierten wir uns zusammen mit einigen anderen Gruppen in Form einer Kundgebung am Corneliusplatz in Düsseldorf, mit den Genossen, welche am 26. Juni mit Hausdurchsuchungen in Berlin und NRW zu kämpfen hatten.
Organisiert wurde die Kundgebung durch das Antirepressionskollektiv NRW.
Es fanden sich gut 40 Menschen aus verschiedenen Organisationen zusammen, um entschieden für revolutionären Antifaschismus und Antiimperialismus einzustehen und sich gegen die antideutsche Medienhetze gegen den Jugenwiderstand und assoziierte Gruppen auszusprechen.
11.07.2019
Hamburg: Gegen Hausdurchsuchungen, Redeverbote und politische Prozesse — Solidarität schlägt Repression!
Hamburg: Kundgebung gegen Hausdurchsuchungen, Redeverbote und politische Prozesse — Solidarität schlägt Repression!
Samstag, 13.07.19, 15 Uhr, Große Bergstraße in Altona (vor Ikea)
Am 22. Juli erhielt der Palästinensische Schriftsteller und Aktivist Khaled Barakat von der Berliner Ausländerbehörde ein Verbot, auf politischen Veranstaltungen aufzutreten und die Drohung, dass seine Aufenthaltsgenehmingung nicht verlängert würde. Letzteres bestätigte sich inzwischen, er erhielt die Aufforderung, binnen einer Frist Deutschland zu verlassen. Die BRD versucht so, sein Engagement für die Freiheit Palästinas und die BDS- Kampagne zu bestrafen und zu unterbinden und weitere Aktivisten einzuschüchtern.
Nicht eine Woche später, am 26. Juni, drangen die Bullen in die Wohnungen von neun Genossen der ehemaligen Gruppe Jugendwiderstand ein, durchsuchten sie und beschlagnahmten u.a. Computer und Handys. Als Gründe wurden genannt: ein Angriff auf Teilnehmer des faschistischen Rudolf- Heß- Gedenkmarsches 2017 und Auseinandersetzungen mit Antideutschen, die versuchten, eine Veranstaltung mit Manal Tamimi zu stören. Hier wird versucht, Antifaschismus und – wie auch bei Khaled Barakat – die Unterstützung der palästinensischen Befreiungsbewegung zu kriminalisieren und die Aktivisten des Jugendwiderstand unter Druck zu setzen und (durch Beschlagnahmung von Handys und Computern) auszuspionieren.
Samstag, 13.07.19, 15 Uhr, Große Bergstraße in Altona (vor Ikea)
Am 22. Juli erhielt der Palästinensische Schriftsteller und Aktivist Khaled Barakat von der Berliner Ausländerbehörde ein Verbot, auf politischen Veranstaltungen aufzutreten und die Drohung, dass seine Aufenthaltsgenehmingung nicht verlängert würde. Letzteres bestätigte sich inzwischen, er erhielt die Aufforderung, binnen einer Frist Deutschland zu verlassen. Die BRD versucht so, sein Engagement für die Freiheit Palästinas und die BDS- Kampagne zu bestrafen und zu unterbinden und weitere Aktivisten einzuschüchtern.
Nicht eine Woche später, am 26. Juni, drangen die Bullen in die Wohnungen von neun Genossen der ehemaligen Gruppe Jugendwiderstand ein, durchsuchten sie und beschlagnahmten u.a. Computer und Handys. Als Gründe wurden genannt: ein Angriff auf Teilnehmer des faschistischen Rudolf- Heß- Gedenkmarsches 2017 und Auseinandersetzungen mit Antideutschen, die versuchten, eine Veranstaltung mit Manal Tamimi zu stören. Hier wird versucht, Antifaschismus und – wie auch bei Khaled Barakat – die Unterstützung der palästinensischen Befreiungsbewegung zu kriminalisieren und die Aktivisten des Jugendwiderstand unter Druck zu setzen und (durch Beschlagnahmung von Handys und Computern) auszuspionieren.
08.07.2019
Düsseldorf: Kundgebung "Antifaschismus & Internationalismus verteidigen!"
Solidarität schlägt Repression! Antifaschismus und Internationalismus verteidigen!
Seit etwas über einem Jahr gibt es mittlerweile in der BRD eine Kampagne gegen eine linke Gruppe, die in diesem Ausmaße beispiellos ist. Das Besondere daran ist, dass diese Kampagne federführend von sich als "links" verstehenden Zusammenhängen vorangetrieben wurde.
Im Schulterschluss mit der bürgerlichen Presse und den Repressionsbehörden wurden in der Vergangenheit Namen, Adressen und Arbeitsplätze von linken Aktivisten weitergegeben und veröffentlicht, Fotos verbreitet und Repressionen gefordert.
Seinen vorläufigen, traurigen Höhepunkt fand dieser gruselig anmutende Schulterschluss zwischen "Linken" und dem Staat am 27. Juni 2019, als bewaffnete Polizisten 9 Wohnungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen stürmten, Türen eintraten, Aktivisten zu Boden schlugen, private Dokumente fotografierten und sämtliche technische Geräte stahlen.
Getroffen wurde von diesem Repressionsschlag vermeintlich der Jugendwiderstand, eine mittlerweile aufgelöste antiimperialistische Jugendorganisation aus Berlin.
Seit etwas über einem Jahr gibt es mittlerweile in der BRD eine Kampagne gegen eine linke Gruppe, die in diesem Ausmaße beispiellos ist. Das Besondere daran ist, dass diese Kampagne federführend von sich als "links" verstehenden Zusammenhängen vorangetrieben wurde.
Im Schulterschluss mit der bürgerlichen Presse und den Repressionsbehörden wurden in der Vergangenheit Namen, Adressen und Arbeitsplätze von linken Aktivisten weitergegeben und veröffentlicht, Fotos verbreitet und Repressionen gefordert.
Seinen vorläufigen, traurigen Höhepunkt fand dieser gruselig anmutende Schulterschluss zwischen "Linken" und dem Staat am 27. Juni 2019, als bewaffnete Polizisten 9 Wohnungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen stürmten, Türen eintraten, Aktivisten zu Boden schlugen, private Dokumente fotografierten und sämtliche technische Geräte stahlen.
Getroffen wurde von diesem Repressionsschlag vermeintlich der Jugendwiderstand, eine mittlerweile aufgelöste antiimperialistische Jugendorganisation aus Berlin.
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